Die mentale Stärke ist entscheidend. Sie macht den Unterschied zu sagen, Du bist ein Kämpfer und der Tatsache, auch tatsächlich ein Kämpfer zu sein, im Ring wie auch im Leben.

Die mentale Stärke, Deine Einstellung, hundertprozentige Hingabe ist der Schlüssel zu allen Zielen im Leben. Egal ob Du Deine Ziele erreichst oder versagst, ob Du Dein Zielgewicht erreichst und halten kannst oder Dich mit dem Jo-Jo Effekt abmühen musst. Dein Mut Neues zu wagen, Deine Komfortzone zu verlassen, das Leben zu spüren, macht Dich zu einem Kämpfer oder zur Kämpferin. Du kannst Dich Kämpfer(in) nennen, wenn Du auch bereit bist die Arbeit dafür auf Dich zu nehmen. Um Deine Ziele zu erreichen, musst Du gegen Deinen härtesten Gegner antreten- Dich selbst!

Boxen ist ein wenig wie eine Ehe. Du heiratest ja nicht (zumindest sollte es so sein), weil alle anderen heiraten. Sondern weil Du Deinen Partner liebst. Also boxt Du auch nicht, nur weil alle anderen boxen. Du musst es lieben. Wenn Du liebst was Du tust, dann ist es einfach.

„Wenn du liebst was du tust, wirst Du nie mehr in Deinem Leben arbeiten!“ (Konfuzius)

Boxen als Grundhaltung, die man mit in den Alltag transferiert. Boxen hilft Dir dabei, Dich Herausforderungen zu stellen und jedes Hindernis zu überwinden, dass sich dir in den Weg stellt. Boxen bedeutet lösungsorientiert zu handeln. Im Training kann ich nicht „um den heißen Brei reden“, mich rauswinden. Wie oft diskutieren wir, reden und kümmern uns um Themen, die letztlich nichts zur Lösung beitragen, sondern noch mehr Probleme schaffen. Boxen ist für mich eine andere Art der Kommunikation. Wenn eine Gerade auf mich zukommt, stellt mir der Sparringspartner eine Frage und ich muss nach der für mich passenden Antwort suchen. Und die Antwort (Reaktion) wird unmittelbar benötigt. In diesem Moment kann ich nicht anfangen darüber nachzudenken, ob ich heute besser andere Schuhe für das Training angezogen hätte. Unmittelbar, konzentriert und lösungsorientiert, sollte in diesem Moment mein Handeln sein. Ansonsten…

Im Boxsport ist 50 Prozent die mentale Einstellung, 40 Prozent Konditionierung und gerade einmal 10 Prozent boxerisches Können. Jede(r) kann ein Boxer(in) sein, unabhängig seiner Verfassung, körperlicher Form oder seiner Herkunft. Menschen boxen aus unterschiedlichen Gründen. Sie haben den Wunsch ein besseres Leben zu führen, wollen fitter sein, stärker, sexyer und weniger gestresst sein. Jeder der Boxen lernen will, hat seinen eigenen Grund warum er diesen Wunsch hat und Du solltest Deinen kennen, bevor Du startest!